Sie denkt wie ein Tier

«Ihr müsst in Bildern denken!»: US-Tierforscherin Temple Grandin. Foto: Urs Jaudas

Wenn sie spricht, bellt sie. Ihr Kopf bewegt sich abrupt wie der eines Huhns. Und ihr starrer, konzentrierter Blick ist der eines Pferdes, das Gefahr wittert – jederzeit bereit, loszugaloppieren, die Flucht zu ergreifen.

Die tierischen Eigenschaften, zusammengehalten von einem menschlichen Körper, sind nicht das einzige Wundersame an Temple Grandin, diesem Fabelwesen. Schaut man auf das Leben der 68-jährigen Amerikanerin, merkt man: Den Tieren war sie lange Zeit viel verbundener als den Menschen. Die einen verstand sie von klein auf, den anderen musste sie sich erst mühevoll annähern.

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